Online-Dialog: Nördlich Kalkumer Schloßallee

Lob & Kritik

Hier ist der Platz für Ihr Lob und Ihre Kritik an der Plattform Kalkumer Schlossallee. Wir freuen uns auch über Verbesserungsvorschläge und neue Ideen. Gerne beantworten wir an dieser Stelle auch Ihre Fragen. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, eine E-Mail an die Moderation zu schicken unter moderation-schlossallee@isr-haan.de. Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Seite Häufige Fragen.

Die aktuelle Diskussion ist geschlossen. Vielen Dank für Ihre Beteiligung.

Keine weitere Bebauung im Norden !!!

09.07.2022 20:55 Kritik ElisabethBrunert

Die Nutzung intakter landwirtschaftlicher Flächen sollte absoluten Vorrang haben. Wir werden künftig auf regionale Erzeugung von Lebensmittel angewiesen sein, da internationale Warenströme durch Klimawandel und Kriege schwieriger werden.

Eine Bebauung in dem geplanten Ausmaß verändert die klimatischen Bedingungen für die bestehenden Siedlungen, Diese Flächen werden sich stärker aufheizen und eine Versickerung von Regenwasser wird verhindert.

Bevor neue Bauprojekte in landwirtschaftliche intakte Bereichen erschlossen werden, sollte alle derzeit zur Verfügung stehenden Brachflächen genutzt werden.

Grundstückseigentümer von Brachflächen sollten von der Stadt Düsseldorf zur umgehenden Bebauung verpflichtet werden. Grundstücksspekulationen darf es künftig nicht mehr geben !

 

Nichtssagende Schlagwörter...

09.07.2022 13:07 Kritik ein_Kritiker

 ... im Prospekt und auf der Webseite:

Harmonische Vernetzung mit der Umwelt: Womit soll vernetzt werden? Einkaufsmöglichkeiten sind weiter weg, Spazierwege und Natur entfallen; Kultur?

Abschließender Ortsrand: Düsseldorf hat gerade hier doch einen sehr schönen Ortsrand, abgegrenzt durch Park, Allee, begrünter Schule, Pferdehof und vielen Feldern.

Biotopvernetzung durch Grünzüge: Welche Biotope sollen vernetzt werden, wenn freie Feldflächen bebaut werden? Dies ist in sich widersinnig. Eisvogel und Habicht lassen sich dadurch nicht erhalten.

Innovatives Mobilitätskonzept: Die Lage (mit den auf der Webseite geschönten Entfernungsangaben zum Ort) des Gebietes fördert in erster Linie den Individualverkehr mit Auto.

Maßnahmen zur Klimaanpassung mögen kleinräumig zu realisieren sein, es wird aber ein weiterer bebauter Riegel gegen die Frischluftzufuhr in die Großstadt aufgebaut, nach den neuen Bürobauten entlang des Kennedydammes.

Die Meinung sehr vieler Foristen ist eindeutig: Sein lassen!

Überleben hat Vorrang

04.07.2022 20:15 Kritik HugoEbner

Wir können es uns in Zukunft nicht mehr leisten, intakte landwirtschaftlich genutzte Flächen zu zerstören.

Jeder Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche ist kostbar geworden. Der lokalen Lebensmittelerzeugung muß absoluter Vorrang eingeräumt werden.

Die weltweit zu beobachtenden Trockenschäden durch Versiegelung und Aufheizung bekommen wir - bereits in diesen Tagen - deutlich zu spüren. Wir müssen gewaltige Abstriche, gerade bei der Verbauung intakter Flächen machen.

In städtischen Grenzbereichen müssen Flächen auch für eine gute Belüftung freigehalten werden.

Bedauerlicherweise liegen Stadtplanungen Jahrzehnte hinter den aktuellen Notwendigkeiten zurück. Man ignoriert die täglichen Signale aus Rundfunk, TV und Presse und wird immer noch von Investoreninteressen getrieben. Es gibt noch genügend alte Gewerbe-, Industrieflächen, die zu aktivieren wären, aber da wird nur hin- und her verkauft und Planungen ziehen sich über Jahre.

 

Planung an den Bürgern vorbei

28.06.2022 11:50 Kritik Kalkum1

Basis für das geplante Vorhaben sind Gedanken und Ideen, die vor über fünf Jahren entwickelt wurden. Allerdings sind überwiegend immer noch die damaligen Entscheider, Proteges von Investoren in Amt und Würden.

In den letzten Jahren ist sehr deutlich geworden, dass der Klimawandel kaum noch aufgehalten werden kann. Insofern macht es keinen Sinn, an alten Vorgaben festzuhalten. Wie grüne Städte/Landschaften aussehen können, ist europaweit zu beobachten. Da muss kein Rad neu erfunden werden.

Bei Zukunftsvisionen müssen aber die Bürger mitgenommen werden. Diese zwingende Vorgabe ist hier völlig mißachtet worden. Wer nur wenige Tage vor den großen Ferien in die Öffentlichkeit geht, ein paar Flyer  - bei 18000 Einwohnern -  verteilt, lässt die Betroffenen wissentlich und gewollt im Unklaren . Die jetzt erfolgte Verlängerung der Beteilungsfrist - immer noch in den Ferien - lässt erkennen, dass wir alle von den Verantwortlichen mit unseren Vorstellungen  nicht ernstgenommen werden.

 

 

 

Bürgerbeteiligung eindeutig

27.06.2022 09:29 Kritik Cathrin

Nach der hier erfolgten Beteiligung der Bürger sollte nun klar sein, dass nahezu 100 Prozent eine Bebauung mit absolut logischen, stichhaltigen Argumenten ablehnen. Der Bebauungsplan MUSS demnach gecancelt werden; alles andere würde dies hier als reine Farce entlarven. Und das ist es doch nicht..oder? 

 

Keine Zerstörung der Natur- und Frischluftgrbiete!!!

26.06.2022 21:52 Kritik Sarah

Auf gar keinen Fall darf es zur großflächigen Bebauung der schönen - und aus umweltschutzgründen - so wichtigen Felder kommen!! Da wird einem die Luft zum Atmen geraubt, die Natur würde unwiderruflich zerstört werden und die Auswirkungen auf die Umgebung bzw. die hier lebenden Menschen mag man sich gar nicht ausmalen. Wo soll das alles noch hinführen? Es wäre eine Katastrophe. 
Wünschenswert wäre lediglich der Bau einer Gesamtschule, da diese im Düsseldorfer Norden wirklich fehlt. Aber vielleicht könnte auch dafür noch eine andere Stelle gefunden werden als diese ohnehin schon so rare Freifläche. 

 

Nein zur Bebauung der Kalkumer Schlossallee

25.06.2022 13:53 Kritik Pepe42

Die Bebauung ist klimaschädlich und unnötig!  Die Zerstörung der Frischluftschneise der Großstadt Düsseldorf. Die Zerstörung des Lebensraumes von Feldhase und Feldlerche. Die Vernichtung der Äcker, die 
Nahrungsmittelsicherung bedeuten .
Wir haben unseren Politikern vertraut, dass sie unsere wertvollen und einmaligen klimaschützenden Freiflächen bewahren.
Wir als Kalkumer Bürger hätten schon erwartet, dass wir umfassend und frühzeitig informiert werden. Wir fühlen uns übergangen. Viele Nachbarn wussten nichts von der zukünftigen Großbaustelle und der bevorstehenden Vernichtung der Äcker und Wiesen.  Diese Dimension ist beängstigend.
Lasst die Landschaft, unsere letzte Freifläche hier, so wie sie ist, denn so ist sie für alle Düsseldorfer gut!

 

Nein zur Bebauung der Kalkumer Schlossallee

23.06.2022 08:04 Kritik ChristianeArlt

Die Stadt will über 300.000qm an der Kalkumer Schlossallee zubetonieren. Egal womit bebaut wird, der Beton lässt kein Wasser bei Starkregen durch - nie wieder. 

Es kühlt sich auf den Feldern auch die Luft Nachts nicht mehr ab. Geschweige denn das der Wind noch durchkommt um u.a. die Luft am Flughafen auszutauschen.

Es hilft auch keiner der Investoren und Politiker dabei, Keller auszupumpen bei Hochwasser und Starkregen. 

Das läßt sich nie mehr rückgängig machen. 

Die Infrastruktur ist jetzt schon nicht ausreichend. Und wenn die Seen auch noch zugebaut sind, es noch schwerer ist  Kindergartenplätze, Schulplätze, Altenheimplätze, Parkplätze oder Plätze in der Bahn zu finden - dann wird es immer noch nicht genug Häuser für je eine knappe Million geben (bei Kirchengrund auch gern noch plus Erbpacht).

Geschweige denn Raum für Tiere oder vielleicht den Anbau von Nahrungsmitteln. 

Es wird nie genug sein. Dafür werden Gebäude aber weiter leer stehen gelassen. Es nicht so profitabel sie zu sanieren, oder leere Bürogebäude in bezahlbare, sozial gebundene Wohnungen umzuwandeln.

Planung und Verfahren

21.06.2022 11:38 Kritik SR

Ich bin aus den verschiedensten Gründen, die bereits erläutert wurden, z.B.  Verkehrsüberlastung; Flächenversiegelung; Verlust von Biodiversität; Teures privates Wohnen vs. Freifläche zur autofreien, allgemeinen Nutzung gegen diese Planung. Worthülsen wie Mehrgenerationencampus, hochwertig freiraumplanerische Gestaltung etc. sollen m.E. nur den Zweck vernebeln, hier teuren Wohnraum in einem begehrten Stadtteil zur Verfügung zu stellen. Gegen Schulbauten und Sportflächen, so das Kalkül, kann ja niemand etwas haben. Und das Wohnen wird dann gleich mitverkauft.  Eine Planung, wieviele Wohnungen, in welcher Bauweise etc. existiert bestimmt, wird aber scheinbar nicht veröffentlicht. Statt dessen wird ein schwammiger Ideenwettbewerb ausgerufen, um eine vordergründige Bürgebeteiligung zu dokumentieren. Das ist in meinen Augen kein transparentes, faires Vorgehen. Dass die Grünen hier mitspielen, wundert mich. Diese einmalige Freifläche darf nicht bebaut werden!

Einhalten der Versprechen aus dem Kooperationsvertrag!

20.06.2022 21:37 Kritik SHafez

 Seite 52 des Kooperationsvertrags

•    Schutz wertvoller Flächen: Wertvolle Grün-, Wald- und Freiflächen und Frischluftschneisen sollen erhalten bleiben und nicht zugebaut werden. Neue Baugebiete auf der grünen Wiese lehnen wir ab.

Zu der dringendsten Frage, ob diese Fläche überhaupt bebaut werden soll, wurden die Bürger*innen bisher überhaupt nicht angehört. Das fordern wir umgehend ein.

ANTWORT AUF MEINEN BEITRAG

19.06.2022 13:32 Kritik Hilde2022

Guten Tag,

Ihre Antwort hat mich einigermaßen verärgert. Umfassende Information sieht so nicht aus. Es wurden 3200 Flyer ausgeteilt / ausgelegt. Ich habe mal auf der Seite der Stadt die dazu passenden Zahlen rausgesucht.

Einwohnerzahlen 2020 Kaiserswerth, Kalkum und Wittlaer insgesamt ca. 18.000 abz. 930 Kinder und Jugendliche unter 18 

Dieses Verhältnis ist ziemlich gravierend und unterlegt mein Eindruck. Bürgerinformation und Beteiligung ist nicht ausreichend.

Vorschlag: Veranstaltung der Stadt für alle betroffenen Bürger dieser 3 Stadtteile.

Mit freundlichen Grüßen Heike Kappes 

 

 

Bebauung

14.06.2022 12:03 Frage linner

Wie hoch ist der Anteil der Fläche, die versiegelt bzw. bebaut werden soll?

Antwort der Moderation

24.06.2022 10:51 moderation-isr Antwort der Moderation

Sehr geehrter linner,

eine genaue Prozentzahl gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Konkrete Entwürfe werden erst in einem späteren Zeitraum durch die Planungsteams aus den Bereichen Stadtplanung und Landschafsarchitektur erarbeitet. Dafür wird diesen unter anderem die Auswertung dieser Öffentlichkeitsbeteiligung als Arbeitsgrundlage mitgegeben.

Angedacht sind im östlichen Bereich des Plangebietes Flächen für öffentliche Sport- und Erholungsnutzungen, im westlichen Bereich neue Schulstandorte und Wohnbauflächen. Das Projekt soll unter der Prämisse des Klimaschutzes und der Klimafolgeanpassung mit besonderem Augenmerk auf den Naturraum und den Siedlungsrand entwickelt werden. Dabei wird den Belangen der Landschaft und den Umweltschutzgütern besondere Aufmerksamkeit eingeräumt.

Hoffentlich konnten wir Ihnen damit weiterhelfen.
Ihre Moderation

Mehrgenerationen-Campus

14.06.2022 12:02 Frage linner

Was genau wird von diesem Begriff umfasst? Erst wann diese Frage geklärt ist, schließen sich Problemstellungen wie Mobilität und Erreichbarkeit an.

 

Antwort der Moderation

24.06.2022 10:35 moderation-isr Antwort der Moderation

Sehr geehrter linner,

der Arbeitstitel " Mehrgenerationen-Campus" soll diverse Funktionen und Einrichtungen von der Schule bis zum Wohnen im Alter umfassen. Er soll eine eigene Identität ausstrahlen, insbesondere den Gemeinschaftsgedanken und die Nutzbarkeit für alle Alters- und Nutzungsgruppen. Gleichzeitig soll er sich in das stadträumliche Umfeld einfügen und vernetzen.

Wie das konkret aussieht, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht festgelegt. Die Beteiligung der Öffentlichkeit soll die Idee "Mehrgenerationen-Campus" bereichern. Ausgestaltungsvorschläge werden erst in einem späteren Zeitraum von Planungsteams der Bereiche Stadtplanung und Landschaftsarchitektur erarbeitet.

Das Thema Verkehr wird im Rahmen des gesamtstädtischen Mobilitätatsplan D als Teilkonzept für den Düsseldorfer Norden behandelt. Die Ergebnisse werden in diesen Planungsprozess eingespeist und im Rahmen eines gesonderten Mobilitätskonzeptes für das Gebiet konkretisiert.

Hoffentlich konnten wir Ihnen damit weiterhelfen.
Ihre Moderation